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GESTÖRTE HAUTBARRIERE: SYMPTOME, URSACHEN UND WAS MAN NICHT TUN SOLLTE
Wenn die Haut zu brennen, zu spannen oder sich zu schälen beginnt, ist das ein Signal. Eine gestörte Hautbarriere macht sich bemerkbar, bevor Sie etwas Ernsteres bemerken. Die gute Nachricht ist, dass sie mit der richtigen Pflege wiederhergestellt werden kann. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die Symptome, Ursachen und vor allem die Fehler, die es zu vermeiden gilt.
Wie man eine gestörte Hautbarriere erkennt
Eine geschädigte Hautbarriere äußert sich durch eine Reihe von Symptomen. Meist treten gleich mehrere davon auf.
- Spannungsgefühl, besonders nach dem Waschen
- Trockenheit, kleine Schuppen oder eine unebene Oberfläche
- Rötungen oder sich schälende Stellen
- Brennen oder Juckreiz nach gewöhnlicher Kosmetik
- Empfindlichkeit auch gegenüber Produkten, die früher keine Probleme bereiteten
- Die Haut wirkt extrem trocken und verliert schnell ihre Elastizität
Wenn die Haut schlechter reagiert als zuvor, ist das meist ein erstes Anzeichen. Ausführlich über den Aufbau und die Funktion der Barriere schreiben wir im Artikel Die Hautbarriere und wie sie funktioniert.
Warum die Barriere schwächer wird
Es gibt mehrere Ursachen, die sich oft summieren. Am häufigsten sind dies:
- Häufiges Waschen und starke Reinigungsmittel. Heißes Wasser und aggressive Seife waschen natürliche Lipide ab.
- Wetter und Umwelt. Kälte, Wind, Klimaanlage und trockene Luft trocknen die Haut aus.
- Übermäßige Wirkstoffe. Häufige Peelings, Säuren oder Retinoide belasten bereits geschwächte Haut.
- Stress und Müdigkeit. Der innere Zustand spiegelt sich zuerst auf der Haut wider.
Was der Hautbarriere nicht zugutekommt
Ist die Hautbarriere gestört, können einige gängige Gewohnheiten ihren Zustand noch verschlimmern.
- Das Waschen der Haut mit heißem Wasser, was den Verlust natürlicher Lipide fördert und zu weiterer Austrocknung und Reizung führen kann.
- Das Schichten großer Mengen kosmetischer Produkte auf einmal. Geschwächte Haut braucht eher eine einfache und sanfte Pflege als ständige neue Anreize.
- Die Verwendung starker Peelings im Versuch, die Haut zu „reparieren“. Das Ergebnis ist oft eine noch stärkere Störung der Hautbarriere.
- Kosmetika mit hohem Alkoholgehalt oder starker Parfümierung, die empfindliche Haut unnötig reizen können.
- Zu frühes Aufgeben der Pflege. Die Wiederherstellung der Hautbarriere ist ein schrittweiser Prozess, und sichtbare Verbesserungen erfordern in der Regel Zeit und Regelmäßigkeit.
Was stattdessen hilft
Vereinfachen Sie den Ansatz. Weniger Schritte, sanfte Reinigung und regelmäßiges Auffüllen der Lipide. Eine konkrete Vorgehensweise finden Sie in der Anleitung wie man die Hautbarriere Schritt für Schritt wiederherstellt.
Bei der Auswahl der Pflege bevorzugen Sie eine einfache Zusammensetzung. Auch eine Übersicht hilft, wonach man eine Creme zur Wiederherstellung der Hautbarriere auswählen sollte.

Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich eine gestörte Hautbarriere? Typisch sind Spannungsgefühl, Trockenheit, Rötungen, Schuppen und erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Kosmetika.
Wie schnell beruhigt sich die Barriere? In der Regel innerhalb weniger Wochen regelmäßiger und sanfter Pflege. Es hängt vom Grad der Störung ab.
Kann die Kosmetik selbst schuld sein? Manchmal ja. Übermäßige Wirkstoffe und starke Reinigung gehören zu den häufigsten Ursachen.
Hilft ein fetthaltiger Balsam auch für das Gesicht? Ja, bei trockener und empfindlicher Haut. Geeignet sind wasserfreie Produkte mit einfacher Zusammensetzung.
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Wählen Sie Pflege für trockene und empfindliche Haut.
Mit Liebe und Respekt, Markéta
