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3. TEIL DER SERIE MIKROPLASTIK – WAS MIKROPLASTIK MIT DER HAUT UND DEM MENSCHLICHEN KÖRPER MACHT
Was machen Mikroplastiken mit der Haut?
Im vorherigen Teil haben wir festgestellt, dass Mikroplastiken nicht nur aus der Zusammensetzung von Kosmetika stammen müssen, sondern auch aus deren Verpackung.
Logischerweise stellt sich also die nächste Frage:
Was passiert, wenn diese Partikel mit der Haut in Kontakt kommen?
Die Forschung zu Mikroplastiken ist noch relativ jung. Dennoch gibt es bereits eine Reihe von Studien, die auf mögliche biologische Auswirkungen dieser mikroskopischen Partikel auf menschliche Zellen und die Gesamtfunktion des Organismus hindeuten.
Dies sind noch keine definitiven Schlussfolgerungen, aber eine klare Richtung, die Aufmerksamkeit verdient.
Oxidativer Stress
Laborstudien zeigen, dass Mikroplastikpartikel die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) erhöhen können.
Diese werden in Verbindung gebracht mit:
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Zellschäden
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Entzündungen
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vorzeitiger Hautalterung
Oxidativer Stress ist einer der Hauptfaktoren, die die Qualität und Gesundheit der Haut beeinflussen.

Entzündliche Reaktion
Experimente an Hautzellen zeigen eine erhöhte Produktion proinflammatorischer Zytokine nach Kontakt mit Mikroplastikpartikeln.
Das bedeutet, dass Mikroplastiken eine Immunreaktion des Organismus aktivieren können – auch ohne das Vorhandensein einer Infektion.
Langfristig können sie so zu chronischen, geringfügigen Entzündungen beitragen.
Störung der Hautbarriere
Einige Studien deuten darauf hin, dass Mikroplastikpartikel:
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die Hornschicht der Haut mechanisch stören können
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ihre natürliche Schutzfunktion schwächen können
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die Empfindlichkeit der Haut erhöhen können
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Reizungen fördern können
Die Hautbarriere ist dabei entscheidend für die Aufrechterhaltung der Hydratation und den Schutz vor äußeren Einflüssen.

Mikroplastiken als Träger von Toxinen
Mikroplastiken haben eine große Oberfläche, an die sich andere Substanzen aus der Umgebung binden können.
Sie können somit als „Träger“ potenziell schädlicher Substanzen fungieren, zum Beispiel:
-
Pestiziden
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Schwermetallen
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organischen Schadstoffen
Ihre Auswirkungen müssen also nicht nur mechanisch, sondern auch chemisch sein.
Mikroplastiken wurden bereits im menschlichen Körper gefunden
Moderne Studien haben das Vorhandensein von Mikroplastiken in verschiedenen Teilen des menschlichen Organismus bestätigt, zum Beispiel:
-
im Blut
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in der Lunge
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in der Plazenta
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in der Muttermilch
Gerade diese Entdeckungen haben das Interesse an diesem Thema in den letzten Jahren erheblich gesteigert.

Was bedeutet das für die tägliche Pflege?
Vielleicht wichtiger als die Schlussfolgerungen selbst ist die Erkenntnis:
Womit unsere Haut täglich in Kontakt kommt.
Und genau hier beginnt der Raum für bewusstere Entscheidungen.
Bei Bohemian Cosmetics glauben wir, dass Hautpflege so sauber wie möglich sein sollte – nicht nur in der Zusammensetzung, sondern im gesamten Produktkontext.
Deshalb:
Es geht nicht um Perfektion.
Es geht um die bewusste Entscheidung, die Dinge Schritt für Schritt besser zu machen.
Gibt es eine Lösung?
Die Kosmetikindustrie sucht heute nach neuen Ansätzen – von natürlichen Formulierungen bis hin zu innovativen Verpackungen.
Im nächsten Teil der Serie werden wir uns widmen:
Die Zukunft der Kosmetik: Ist es möglich, Kunststoffe vollständig zu vermeiden?
Mit Liebe und Respekt
Markéta V.
